Über uns

Familie Beckmann-Michaelis

oder: Wie wir auf den Hund gekommen sind

Frauke Beckmann

Volker Michaelis

Das bin zum einen ich, FRAUKE BECKMANN, die Verantwortliche für die Einschleppung des Hundevirus in unsere Familie und zum anderen mein Mann, VOLKER MICHAELIS, der Futtermeister und Gassigeher vom Dienst, der grundsätzlich alle Ideen ideell aber vor allem auch arbeitstechnisch nahezu uneingeschränkt mitträgt.

Schon im Kindesalter war mir kein Hund zu groß, kein Hund zu wild. Der Schäferhund, der mich auf dem Weg von der Schule nach Hause ansprang und mir die Vorderpfoten auf die Schultern legte, konnte mich nicht schrecken, und die Münsterländer Vera und Anja – Mutter und Tochter – auf dem Bauernhof meiner zahlreichen Schulferien an der Nordseeküste, standen gleich auf in der Beliebtheitsskala mit den hofeigenen Shetlandponys.

Als Viertklässlerin gewannen dann die Rauhhaarteckelwelpen in unmittelbarer Nachbarschaft meiner Schulfreundin zum Glück nicht nur mein  sondern auch das Herz meiner Eltern und Schwester, so dass unser erster eigener Hund im zarten Alter von 8 Wochen in unserem Leben Einzug hielt und dieses fast 15 Jahre mit uns teilte: Liselotte von der Bult – wie wir sie selber „adelten“ – genannt LOTTA.

Meine Birka…

Nach meinem Auszug von Zuhause und der Aufnahme des Studiums der Oecotrophologie in Kiel, wuchs der Wunsch nach einem eigenen Hund – LOTTA blieb natürlich bei meinen Eltern, hatte ich unsere gemeinsamen Unternehmungen in den letzten Schuljahren und der Zeit meiner Ausbildung doch eher vernachlässigt. Noch im Gewissenskonflikt, einen Hund aus dem Tierschutz zu „retten“ oder einen Golden Retrieverwelpen nach Wunsch zu suchen, kam mir eine Kleinanzeige mit einer „6 Monate alten Goldenhündin, die umständehalber abzugeben“ war, zu Hilfe. Das war der Beginn einer 14 Jahre dauernden Partnerschaft mit Mjölners BIRKA, die mich nachhaltig von den Qualitäten der Retriever an sich – allem voran dem will to please und der Leidenschaft des Apportierens – überzeugte.

Bosse – der Welpe mit dem grünen Band

Zwei Jahre und eine Begleithundeprüfung nach BIRKAs Einzug in mein Leben erweckte ein schwarzer Labradorrüde aus dem A-Wurf des Zwingers „of Light Sunbeam“ von Marlies und Klaus-Peter Lott meine Aufmerksamkeit und sein kleiner „grüner“ Bruder aus dem B-Wurf eroberte mein Herz im Sturm, so dass aus dem Vorhaben, eine Labrador s c h w e s t e r  für BIRKA anzuschaffen, der Labrador r ü d e  BOSSE of Light Sunbeam wurde. BOSSE und Klaus gelang es, mich nicht nur von der jagdlichen Eignung sondern auch Begeisterung des Labradors an sich und BOSSES im Besonderen zu überzeugen, so dass ich seither nicht nur meine Labradore jagdlich ausbilde, sondern auch als Hundeführerin auf der ein oder anderen Jagd anzutreffen bin, was in letzter Konsequenz auch zum Ablegen der Jägerprüfung im Frühjahr 2010 geführt hat. BOSSE sei Dank!

Gemeinsam mit der 6-jährigen BIRKA und dem 4-jährigen BOSSE eroberten wir dann das Herz von Herrchen VOLKER, der nicht nur seine sportlichen Aktivitäten – das Laufen – sondern auch schnell seinen Garten, sein Haus und bald auch das Wohnzimmer mit „unseren“ Vierbeiner zu teilen bereit war. Auch bei ihm erweckte BOSSE die Leidenschaft für die Jagd, so dass Herrchen bereits 1998 sein „grünes Abitur“ ablegte.

So ganz „nebenbei“ mit dem Absolvieren einiger ärztlicher Gutachten und mancher Leistungsprüfung wurde BOSSE zum Deckrüden. Aus einer Körzucht stammend und mit nachgewiesener jagdlicher Eignung war er für die spezielle jagdliche Leistungszucht geeignet. In vier Würfen brachte BOSSE dreißig Welpen hervor, bevor wir 2002 – nach der Heirat von Herrchen und Frauchen – mit Pferd und Hund für drei Jahre nach Italien übersiedelten. Auf dem 100 ha zählenden Gelände am Fuße der Appeninen mit „hofeigenem“ Fluss und Wald verbrachte BOSSE seine zwei letzten Lebensjahre mit seiner Lebensgefährtin BIRKA, die 2005 noch mit uns nach Deutschland zurückkehren durfte, wo auch sie kurz darauf von uns ging.

Voran …

… Apport!

Sein erstes Lebensjahr an der Seite der Seniorin BIRKA verbrachte BOSSEs „gelber“ Enkel Bosses LILLEBROR from Capon Hill, der ein halbes Jahr nach BOSSEs Ableben das Licht der Welt erblickte und unsere Herzen eroberte, ebenfalls in Italien auf besagten Hof. Auch LILLEBROR wurde in den vergangenen Jahren von uns jagdlich ausgebildet und zur Prüfung vorgestellt und begleitet uns gerne auf die Drückjagden des Hegerings und in die Reviere befreundeter Jägerinnen und Jäger und sein Herrchen auf Ansitz.

Kumpel LILLEBROR

Mit LILLEBROR verwirklichte ich dann auch beruflich einen meiner Träume: Seit 2006 begleitet mich LILLEBROR als „Schulhund“ an die Haupt- und Realschule Bad Fallingbostel und gibt sein Bestes, um das Sozialverhalten unserer Schülerinnen und Schüler zu verbessern, aber sie auch für den Umgang mit Hunden und deren Bedürfnisse zu sensibilisieren.

Chefin MADICKEN

2008 erhielt LILLEBROR berufliche Unterstützung von BOSSEs Urenkelin Dyrbar MADICKEN from Capon Hill, die ihren ersten Auftritt in LILLEBRORs Klasse schon mit knappen 9 Wochen hatte. Zuhause übernahm MADICKEN schon mit etwa 6 Monaten die Regie, mutierte zur Streberin in der Junghundegruppe der Hundeschule Danny und absolvierte an der Seite von Teckeln, Bracken und Schweißhunden ihre Ausbildung und Prüfung auf der Schweißfährte. Im Herbst 2010 schloss sich dann die Gebrauchshundeausbildung und –prüfung als einziger Labrador in einer gemischten Jagdhundegruppe der Niedersächsischen Jägerschaft an.

Nun ist MADICKEN unsere Hoffnungsträgerin in Sachen Hundezucht. Sie soll die Stammhündin unseres neu gegründeten Zwingers „BIRKENLUNDS“ werden…

 

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